Hörst Du von allen Seiten, dass sogenanntes Storytelling heutzutage Pflichtprogramm ist? Kurz übersetzt bedeutet dies ja Geschichten  zu erzählen. Diese Kommunikationsform erfordert zwar einiges an Geschick, ist aber auf jeden Fall erlernbar. Fällt Dir  das bei Deinem sensiblen Thema schwer, weil das Thema Tod leider immer noch oft ein Tabu ist? Vielleicht ist für Dich auch neu, Dich und Dein Angebot sichtbar zu machen? Du und die Menschen, welchen Du hilfst, wissen wie wertvoll die Unterstützung ist. Dennoch sprichst Du darüber wenig, da es für Dich schliesslich ganz normal ist, beim Umgang mit dem Tod zu helfen.

Du liebst es, zu unterstützen und es ist für Dich sowas von selbstverständlich, diese Arbeit zu leisten. Darüber verpasst Du die Chance, noch viel mehr Menschen zu erreichen, damit sie von Dir erfahren und Du sie begleiten kannst.

Stehst Du erst ganz am Anfang, was dieses ganze Social Media-«Zeug» betrifft? Oder postest Du bereits regelmässig Deine Inhalte auf den verschiedenen Plattformen? Bis jetzt aber ohne messbaren Erfolg….

Gerade zu Beginn wird in jeden einzelnen Post viel Zeit und so manchen Gedanken investiert. Dennoch kann es leider sein, dass der gewünschte Erfolg auf sich warten lässt. Storytelling ist grundsätzlich eine recht simple Sache.

In den nächsten Zeilen erfährst Du, welche Fehler unbedingt vermieden werden sollte. Und welcher Aufbau Deine Geschichten zum Lead-Magnet schlechthin macht.


Gehen
wir mal einen Schritt zurück


Wahrscheinlich erinnerst Du Dich, in Deiner Kindheit absoluter Fan von Geschichten gewesen zu sein? Wenn Du Glück hast, war Deine Grossmutter meiner ähnlicher als gedacht. Sie erzählte mir nämlich leidenschaftlich gerne viele spannende und lustige Geschichten. Von unseren Grossmüttern können wir so manches über gutes Storytelling lernen. Denn wahrscheinlich hat sie Dich ebenfalls in die erzählten Geschichten involviert. Indem Deine Grossmutter Dich zum mitdenken animierte, konntest Du die Geschichten besser verstehen und neues Wissen verankern.

 

Es sind aber nun mal nicht mehr Grossmutters Zeiten…

Richtig! Man kann da natürlich geteilter Meinung sein: Zum Glück oder leider, beide Antworten haben ihre Berechtigung. Aber nach wie vor gilt folgende Regel: Beim guten Storytelling bist nicht Du die Hauptperson, sondern Deine Kunden beziehungsweise ihr Problem. Da Du über Follower verfügst, ist davon auszugehen, dass diese Zielgruppe grundsätzlich Interesse an Dir und Deinem Angebot hat und Dir offen gegenübersteht. Somit kannst Du nun die Chance nutzen, Wissen zu vermitteln und Vertrauen aufzubauen.

 

Doch was ist eigentlich das Wichtigste, um erfolgreiches Storytelling zu betreiben?

 

Einmal mehr ist Lösungsorientierung der Schlüssel


Angst vor Storytelling ist also völlig unbegründet. Auf keinen Fall geht es darum, die kreativsten und persönlichsten Geschichten zu erzählen. Denn Deine Zielgruppe interessiert sich nicht für Dich als Hauptperson, sondern für die optimale Lösung des eigenen Problems. Dieser Aspekt steht beim Storytelling im Vordergrund. Die Zielgruppe und ihr Problem muss Dir bekannt sein und zusammen mit Deiner Lösung in den Fokus rücken.

Deine Geschichte ist ein Geschenk für Deine Kunden

Kümmern wir uns also um die richtige Verpackung. Wie bereits zu Grossmutters Zeiten gilt es heute noch, jede Geschichte wie folgt aufzuteilen: Beginn, Mittelteil und Schluss. Die Verleitung ist gross, über Dich selbst zu schreiben, denn es soll ja persönlich sein. Der Fokus ist jedoch klar darauf gerichtet, wie Dein Angebot das Problem und den Schmerz Deiner potenziellen Kunden lösen kann. Führe Dir seine Situation vor Augen und es wird ein Leichtes sein, die Geschichte darauf aufzubauen.

Um Dir das Grundgerüst von Storytelling näher zu bringen, arbeite ich mit dem Märchen, welches mir als kleines Mädchen gefiel:
Der Froschkönig.

Beginn des Märchens: Die Prinzessin verliert beim Spielen ihre goldene Kugel im Schlossbrunnen.

Übersetzt für Dein Storytelling:
Welches Problem hat Dein Kunde also die Prinzessin?

Ihre Kugel aus Gold ist verschwunden und sie möchte diese so schnell wie möglich wieder.

Mittelteil:
Der Frosch bietet ihr an, die Kugel zurückzuholen. Seine Forderung ist nicht gerade gering: Für seine Leistung wünscht er sich, in Zukunft Tisch und Bett mit der Prinzessin zu teilen.

Übersetzt für Dein Storytelling:
Wie kannst genau DU dem Kunden helfen, sein Problem zu lösen?

Bist Du bildlich gesprochen der Frosch, welcher die goldene Kugel zurückbringt?


Schluss des Märchens:
Die Prinzessin wirft den schleimigen Frosch angewidert an die Wand. Aber Ende gut, alles gut! Der Frosch verwandelt sich in einen Prinzen und lebt mit der Prinzessin glücklich bis ans Ende ihrer Tage zusammen.

Übersetzt für Dein Storytelling:
Welches Ziel hat Dein Kunde?

In diesem Falle war das höchste Ziel der Prinzessin keinen schleimigen Frosch heiraten zu müssen, sondern einen edlen Prinzen zu ehelichen. Garantiert hast Du eine mindestens so geniale Lösung für Deine Kunden.

 

Social Media als ideale Geschichten-Plattform


Wenn Du über keinen eigenen Blog auf Deiner Homepage verfügst, lohnt es sich umso mehr, Deine Geschichten auf via Social Media zu verbreiten. Arbeite zu Beginn vorzugsweise mit einer Plattform und zwar der, die Dir persönlich gut gefällt und wo Deine Zielgruppe zu finden ist.

Die Krux der Geschichte ist, dass heute wie damals das gleiche Ziel verfolgt wird: Vertrauensaufbau und Wissensverankerung bezüglich Deiner Lösungen (Produkte und/oder Dienstleistungen) steht im Vordergrund. Storytelling als Mittel wird nie Deine persönliche (Social Media) Strategie ersetzen. Wichtig ist dennoch, dass Du das Eine TUN und das andere nicht lassen solltest. Dadurch wird Dein Social Media Auftritt optimiert und Du sowie Deine Kunden profitieren gleichermassen.

Solltest Du darüber nachdenken, Deinen eigenen Blog aufzubauen oder Beratung für Dein Storytelling wünschen, freue ich mich über Deine Kontaktaufnahme.

 

Viel Spass beim Geschichten erzählen und Lösungen präsentieren.