Ein Gastbeitrag von Denise Schäricke.

Wer ist Denise?

Denise ist DIE Lifestyle Architektin.
Als Mentorin für spirituelle Business Rockstars, Weltreisende, Muse, Autorin, Female Entrepreneur und noch so vieles mehr, rockt sie als pure Inspirationsquelle die Welt.

Denise arbeitet mit Menschen, welche Wachstum als Konstanz betrachten. Sie hilft Dir dabei, grösser zu werden, als Du Dir jemals vorstellen kannst. Auf der ganzen Welt zuhause, arbeitet sie mit dir von überall, wo du willst. Sie macht Unmögliches möglich und bietet volle Unterstützung bei der Gestaltung des persönlichen Wunschlebens.

 

Denise Schäricke

 

Auch wenn jemand geht, darfst du was nehmen.

Das Leben ist ein fortwährender Kreislauf. Jemand kommt, jemand geht. Nach Dunkel folgt ein neuer Tag. Yin und Yang. Ebbe und Flut. Und Geben und Nehmen.

Die Welt hat eine natürliche Balance eingeführt, an die sie selbst sich hält… der Mensch allerdings nicht immer. Doch wer ist der Mensch, dass er glaubt, sich nicht an die natürliche Ordnung halten zu sollen? Lass es dir mal auf der Zunge zergehen:

 

Geben und Nehmen ist Teil der natürlichen, gottgewollten Ordnung.

 

Im Grunde lernen wir dies schon im Kindesalter: „Wie heißt das Zauberwort?“, fragt die Mama ganz oft, wenn wir etwas bekommen haben. „Danke“, lernen wir zu sagen. Und wenn wir ganz begeistert sind, belohnen wir die Mama noch mit einer großen Umarmung, um ihr unsere Version von Geben zeigen zu können.

 

Wenn wir älter werden, nimmt das Geben und Nehmen neue Formen an. Im Freundeskreis zum Beispiel. Man trifft sich mit der besten Freundin, unterhält sich und hat einen schönen Abend. Die Form des Geben und Nehmens liegt hier darin, dass jede von uns sich in das Gespräch zu in etwa gleichen Anteilen einbringen kann. Würde nur eine reden, reden, reden, wäre das Gespräch nicht länger in der Balance und irgendwann würde sich ein schaler Beigeschmack breit machen. Das hast du bestimmt schon einmal erlebt, oder?

Und natürlich, wenn eine Freundin gerade ihr Herz ausschütten möchte, liegt der Fokus an einem Abend auch mal auf ihr. Und ein anderes Mal ist sie für dich da. Doch auch hier: das Geben und Nehmen ist im Ausgleich.

 

In der Berufswelt sieht es da schon anders aus.

 

Als Angestellte versucht man im Bewerbungsgespräch die bestmögliche Vergütung für den geringstmögliche Aufwand herauszuschlagen. Der Arbeitgeber hingegen versucht, möglichst viel Leistung für möglichst geringes Gehalt einzukaufen. Und so langsam aber sicher beginnt hier das Ungleichgewicht. Je nach Job hat der Angestellte das Gefühl, sich abzurackern für einen Hungerlohn, während der Arbeitgeber denkt, die Person könnte ja eigentlich mal ein bisschen schneller machen und noch ein bisschen mehr schaffen…

Schnell sind beide Seiten frustriert und viele überlegen daraufhin in die Selbständigkeit zu wechseln, etwas Sinnvolleres zu tun und über mehr finanzielle und auch zeitliche Freiheit zu verfügen…

 

…und landen dann meist im 2. Hamsterrad…

…denn nun werden sie von sämtlichen Glaubenssätzen und Glaubensmustern eingeholt, die sich bisher heimlich und leise in ihnen schlummernd versteckt haben.

„Ich bin ja noch neu in diesem Bereich. Da kann ich ja noch nicht so viel Geld nehmen.“

„Andere nehmen ja auch nicht mehr, also muss ich mich ja mit meinen Preisen an den anderen orientieren.“

„Das zahlt mir doch keiner.“

„Dafür geben die Leute doch kein Geld aus.“

„Eine Beerdigung ist ja eh schon so teuer. Da haben die Leute doch nichts mehr für meine Leistung.“ usw.

  

Erkennst du dich da wieder oder kennst du andere, die so denken? Bestimmt oder?

Weißt du, im Grunde sind alle diese Sätze sehr anmaßend… den anderen gegenüber. Weil du vorab schon entscheidest, wofür deine Kunden Geld haben oder bereit sind es auszugeben und wofür nicht. Kannst du es wissen?

Nein, kannst du nicht. Für den ein oder anderen werden die oben genannten Sätze vielleicht zutreffen. Aber für alle Kunden? Wirklich? Für 100% aller Menschen? Kann ich mir nicht vorstellen.

Letztendlich kommt hier wieder das Geben und Nehmen ins Spiel.

 

Balance Geben und Nehmen

 

Welchen Einfluss hat dein Wirken auf die andere Person?

 

Was hast du deinen Kunden zu geben? Wie viel bewirkt dein Sein bei ihnen? Wenn du ihnen die Trauer nimmst? Wenn du ihnen zuhörst? Wenn sie dir Dinge anvertrauen, die sie sonst vielleicht nicht einmal ihren engsten Familienangehörigen erzählen. Wie sehr veränderst du ihr Leben? Schenkst neue Hoffnung und Zuversicht in den schlimmsten und dunkelsten Momenten im Leben?

 

Schau doch mal, wie viel du gibst. Wie viel Heilung du schenkst. Diese Menschen werden sich ein Leben lang an dich erinnern und an das Gefühl, das du ihnen gegeben hast.

Und das ist im Grunde nicht einmal mit Gold aufzuwiegen.

 

Im 21. Jahrhundert ist unsere Währung nun einmal Geld. Also was glaubst du, anhand deines Gebens, was deine Leistung und dein Wirken auf diese Person wert ist?

(Unabhängig von deinen Glaubenssätzen und von dem, was andere auf dem Markt nehmen).

Sieh es mal ganz objektiv: Das, was du einem anderen in der schwärzesten Stunde seines Lebens gibst, hat einen Wert von ____________?

 

Und die Zahl, die dir jetzt aus der Tiefe deines Herzens kommt, ist die Zahl, die du nehmen solltest. Warum? Weil sich dann beide Seiten gut fühlen. Du als der Gebende und der andere als der Nehmende, der durch die Zahlung wieder zum Gebenden wird und du zum Nehmenden. Dann erst ist der Kreislauf wirklich rund und im Ausgleich, also in der göttlichen Ordnung.

 

Das Einzige, was eine trauernde Person tun kann, ist zu nehmen und zu geben

Sieh es mal so: Eine trauernde Person ist in einem Schockzustand. Egal wie viele Menschen sie schon hat verabschieden müssen, es ist jedes Mal ein neuer Schock. Diese Person ist hilflos und innerlich leer. Und wenn du sie entmündigst, indem du ihr das letzte nimmst, was sie noch tun kann, nämlich dich für deine Unterstützung fair zu entlohnen, nimmst du ihr Selbstrespekt und Handlungsfreiheit. Das Geben und Nehmen ist nicht mehr im Gleichgewicht und hinterlässt beim anderen wieder einen schalen Beigeschmack. Möchtest du das? Ich denke mal nicht.

Deshalb, noch einmal, bitte tu dir (und noch mehr dem Trauernden) den Gefallen und berechne deine Leistung mit einem fairen Preis. Einem Preis, der das, was du für den anderen tust, wirklich rechtfertig und euch beide mit einem guten Gefühl auseinander gehen lässt. Du sollst nicht mehr nehmen als das, aber auch nicht weniger.

 

Um dieses Argument jetzt abschließend noch einmal in einen anderen Lebensbereich zu bringen, um dies zu verdeutlichen: Kennst du das, wenn dir jemand ein Geschenk macht, zu Weihnachten vielleicht, von dem du weißt, dass es sehr viel Geld gekostet hat… viel mehr als das Geschenk, das du für diese Person besorgt hast? Wie geht es dir in solch einer Situation? Was fühlst du in diesem Moment?

Genau so fühlt sich dein Gegenüber, wenn du für deine Leistung keinen angemessenen Preis aufrufst, weil DU mit DEINEM Preis ein Problem hast (nicht der andere).

 

Lass das mal wirken.

In Liebe,
Deine Denise.

 

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