Wenn der Tod zu Besuch kommt

Wenn der Tod zu Besuch kommt

Der Tod wirft viele Fragen auf: Gibt es ein Leben nach dem Tod? Was kommt nach dem Leben hier auf der Erde?

Im Oktober-Artikel bei Markus Cerenak habe ich mich diesen Fragen zugewandt.

 

 

 

Was, wenn ein Leben endet, bevor es richtig beginnen durfte?

Was, wenn ein Leben endet, bevor es richtig beginnen durfte?

Cindy Jegge lebt und arbeitet in der Nordwestschweiz als Autorin und Schreib-Coach. Die Liebe zum Schreiben begleitet sie schon seit der Kindheit. Nun liess sie ihren Traum endlich wahr werden und mit diesem Handwerk in die Selbständigkeit eintreten. Als Schreib-Coach ist es ihr Wunsch, den Menschen die Macht des Schreibens wieder näher zu bringen und ihnen aufzuzeigen, wie sie beispielsweise Blockaden lösen oder ihre Trauer verarbeiten können.

 

Fehlgeburt ErfahrungMehr über Cindy und ihre Arbeit erfährst Du auf ihrer Homepage.

 

In ihrem Gastartikel schreibt sie über das Tabuthema Fehlgeburt. Als selbstbetroffen Frau ist es ihr ein besonderes Anliegen das Schweigen zu brechen, welches in unserer Gesellschaft damit verbunden ist.

 

 

Gedanken zum Thema Fehlgeburt

Wenn wir von Tod, Beerdigungen oder den Hinterbliebenen sprechen, habe ich oft das Bild einer älteren Person vor Augen, welche gerade zu Grabe getragen wird. Ich male mir vor meinem inneren Auge aus, dass sie ein erfülltes Leben mit viel Liebe, Glück und Geborgenheit geniessen durfte. Vielleicht hatte sie eine grossen Familie mit Enkel- und Urenkelkindern, ein Haus und Garten und durfte friedlich in ihrem Bett neben ihrem Ehemann einschlafen.

 

Für mich beschreibt dies die absolute Wunschvorstellung, wie ich eines Tages diese Welt verlassen möchte. Doch was ist, wenn ein Leben gehen muss, welches noch eigentlich gar nicht begonnen hat? Wie trauere ich um diesen geliebten Menschen und wie beerdige ich jemanden, von dem ich keine Überreste habe? Meine Gedanken sind hier bei den zahllosen Babys, die nie das Licht der Welt erblicken durften, weil sie bereits im Mutterleib ihre letzte Reise antraten. Wie können Betroffene damit umgehen und ihrem Kind die letzte Ehre erweisen?

 

 

Ungeboren heisst nicht inexistent

Für alle die glauben, eine Fehlgeburt sei einfacher wegzustecken, da man dieses kleine Würmchen nie kennengelernt hatte, es nie auf den Arm nehmen durfte und vielleicht auch seinen Herzschlag nie hörte, die irren sich. Es ist schwer, sehr schwer. Eltern entwickeln ab dem Wissen um eine Schwangerschaft, eine unbeschreiblich grosse Liebe und sie warten mit Sehnsucht auf das beste Blind Date ihres Lebens, nämlich die Geburt des eigenen Kindes. Doch dies bleibt ihnen verwehrt. Die Betroffenen werden um das grösste Glück überhaupt gebracht, nämlich sein eigen Fleisch und Blut aufwachsen zu sehen. Doch egal ob mit 3kg und 48cm geboren oder nur mit der Grösse eines Reiskorns, das kleine Menschlein existiert schon, bevor wir überhaupt wissen, dass wir schwanger sind. Und genauso sehr schmerzt dieser Verlust, wenn wir unser geliebtes Baby gehen lassen müssen.

 


Doch wie trauerst Du ohne menschliche Überreste?

Vor allem bei frühen Fehlgeburten gibt es keine Überreste, welche die Betroffenen bestatten können. Es gibt kein Grab, an das man jede Woche Blumen bringen kann oder einen Moment der Nähe findet, wenn der Schmerz schier unerträglich scheint.

  • Trotzdem kann man beispielsweise einen besonderen Ort in der Wohnung gestalten mit einer Kerze, einer schönen Karte oder einem Schutzengel. So erhält man die Erinnerung aufrecht und hat die Möglichkeit immer wieder zu gedenken und die Angst zu vergessen, wird ein wenig kleiner.
  • Ausserdem gibt es Onlineplattformen auf denen man sich mit einem Gedicht oder selbstgeschriebenen Text verabschieden kann. Es gibt einem so die Möglichkeit, Spuren des Kindes zu hinterlassen.
  • Eine weitere Möglichkeit ist es, am errechneten Geburtstermin etwas Besonderes zu unternehmen, um sich so nochmals verabschieden zu können. Dies kann ein Ausflug in die Berge oder ans Wasser sein oder einfach zu einem Ort, welcher Trost spendet und man mit sich und seinen Gedanken alleine sein kann (wenn man dies denn will).
  • Ich persönlich schreibe sehr gern und viel. So ist dies auch nach Schicksalsschlägen eine tröstende Handlung. In diesen Situationen schreibe ich mir einfach alles von der Seele. Egal ob traurig, wütend, böse oder verzweifelt. Es wird jeder Gedanke festgehalten. Niemand wird mich für das verurteilen, denn es ist nur für meine Augen bestimmt. Dies gibt mir die Freiheit, meinen Gefühlen freien Lauf zu lassen und ich fühle mich danach immer besser, wenn auch nur ein kleines Bisschen.

Manchmal kommt dabei (ich nenne diesen Prozess „schreibend trauern“) auch etwas für die Nachwelt heraus. In meinem Fall war es eine Kurzgeschichte. Einen Ausschnitt davon, möchte ich nun mit dir teilen:

 

Eine Million Sterne

„Meine Gedanken machten sich selbständig. So viele Eindrücke und Erlebnisse galt es zu verarbeiten. War diese Reise eine Flucht? War ich nur von meinem Schicksal geflüchtet und traf mich alles mit der gleichen Wucht wieder, sobald ich einen Fuß in mein Heimatland setzte? Vehement schüttelte ich den Kopf, um die negativen Gedanken zu verdrängen. Dieser Moment war zu kostbar, um mir das Hirn über die Vergangenheit oder die Zukunft zu zermartern.

Meine Konzentration galt wieder dem nächtlichen Himmel. Eine Sternschnuppe blitzte eine Sekunde lang auf und das Herz in meiner Brust verkrampfte sich. „Ein Stern in meinem Herzen“, ja so hieß der beliebte Wortlaut, um auszudrücken, dass man ein Kind verloren hatte. Auch ich trug so einen Stern jeden Tag bei mir. Seine Zacken stachen, mal mehr mal weniger, schmerzhaft in mein Fleisch aber er war keine Sekunde lang vergessen.

Zu genau erinnerte ich mich an den Tag, als mein Arzt die vier Worte sagte, an denen meine Welt zerbrach. „Ich sehe keinen Herzschlag“, meinte er sachlich und zeigte auf das Ultraschallbild. Verzweifelt und von Tränen schon fast blind, starrte ich panisch zwischen ihm und dem Bildschirm hin und her. Da wo eigentlich mein größter Wunsch, meine größte Liebe hätte sein sollen, war nur eine winzig kleine, leere Blase. Kein Embryo, kein schlagendes Herz, keine Bewegungen. Nur ein schwarzer Fleck.“

Die ganze Geschichte wirst du in Sabrina und meinem neusten Buchprojekt lesen können, welches sich mit dem Thema Fehlgeburt auseinandersetzt. Wir halten dich auf unseren Kanälen auf jeden Fall auf dem Laufenden.

 

Wieso wird nicht darüber gesprochen?

Ich frage mich stets erneut, wieso das Thema Fehlgeburt immer noch als Tabu gilt. Es wird in der Regel nicht darüber gesprochen und wenn, dann nur hinter vorgehaltener Hand und im Flüsterton. Dies verunsichert besonders die Betroffenen. Sie haben das Gefühl, nicht über ihr Schicksal sprechen zu dürfen. Ich bin jedoch der Meinung, dass es ein Verlust ist, wie jeder andere auch. Wenn meine Grossmutter stirbt, kann ich doch auch offen kommunizieren, wieso ich gerade traurig bin. Warum also nicht auch beim Verlust meines Babys?

Einen Grund, den ich mir vorstellen könnte ist, dass sich viele Frauen selbst die Schuld dafür geben, was passiert ist. Sie machen sich dafür verantwortlich und sehen es als ein Versagen ihrerseits an. Doch dies ist nicht so. Wir haben es leider nicht in der Hand, ob unser Baby leben soll oder nicht und uns trifft auch überhaupt keine Schuld. Die Situation ist schon schlimm genug, da sollten wir uns nicht auch noch um Schuldgefühle kümmern müssen.

Meine Mission in dieser Hinsicht ist glasklar: Ich will mit diesem Tabu brechen und möchte, dass jede betroffene Frau die Möglichkeit hat, offen und ohne Scham über ihren Verlust zu sprechen, wenn sie es will. Dies war auch der Antrieb für unser Buchprojekt. Denn wir können nichts bewirken, wenn wir uns still und leise ärgern.

Wir müssen aufstehen, laut werden und unseren Wunsch in die Welt hinaus tragen. Nur so können wir etwas verändern.

In diesem Sinne, möchte ich dir Mut machen, für deine Überzeugung einzustehen. Denn gemeinsam können wir die Welt zu einem besseren Ort machen.

Deine Cindy
Wann ist eigentlich irgendwann?

Wann ist eigentlich irgendwann?

In Markus Cerenaks grosser Hamsterrad-Rebellion schreibe ich in meinem August-Artikel darüber, dass plötzlich alles anders sein kann.

Welche Fragen und Antworten können sich hinter diesen Situationen verstecken?
Und wie kannst Du diese für Dich nutzen?

Da ich wie Markus der tiefen inneren Überzeugung bin, dass Ehrlichkeit unser Leben einfacher macht, teile ich meine Entwicklung so gerne mit Dir.

 

Du kannst den Artikel hier lesen.

 

Was hilft bei Trauer?

Was hilft bei Trauer?

Vor Kurzem bot sich mir die Möglichkeit einen Beitrag auf dem Blog der wundervollen Cindy zu veröffentlichen. Diese habe ich gerne angenommen und meine Erfahrungen mit dem Schreiben in der Trauerverarbeitung für Dich zusammengefasst.

Erfahre hier mehr darüber, ob und wie Dir das Schreiben in Zeiten der Trauer helfen kann.

 

 

Wenn Du mein Lieblingsnotizbuch oder meinen Lieblingsstift kennen lernen möchtest, anbei gerne meine Empfehlungen.*

Ständig im Einsatz

Für besondere Zeilen

 

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Lieblings-Morgenroutine von Christine Raab

Lieblings-Morgenroutine von Christine Raab

Wunderbares entsteht, wenn sich die Chance zu einer Kooperation bietet. Ein positives und ergänzendes Miteinander entspricht total meiner Grundeinstellung und ist stets der Treiber neuer Ideen und Projekte. Denn gemeinsam Wunderbares zu erreichen ist ein unbeschreibliches Gefühl.  Es freut mich riesig, mit Christine den ersten Gastbeitrag auf meiner Webseite in die Welt tragen zu dürfen.

Auf zauberhafte Weise trat vor Kurzem die liebe Christine Raab in meine Welt. Schnell ergab sich die Idee, dass sie Dich in einem Gastartikel an ihrem Tagesstart teilhaben lässt. Morgenroutinen sind etwas total Spannendes und ich freue mich immer, neue Ideen für einen guten Tagesstart zu erfahren. Es dauert ein bisschen, bis Du den zu Dir passenden Start in den Tag herausfindest. Deine Morgenroutine ist individuell und Du kannst sie bei Bedarf abwandeln oder anpassen, sie soll auf keinen Fall in zusätzlichen Stress ausarten. Das Grossartige: Wenn der Tag noch frisch ist, fällt die Entscheidung, wie sich Dein Tag gestaltet.

 

Wer ist Christine?

Als Gastgeberin möchte ich Dir die Chance nicht vorenthalten, Christine besser kennenzulernen. Einige Gemeinsamkeiten verbinden mich mit ihr: Sie mag ebenfalls Kooperationen und stärkt als Coach den Mut anderer Menschen. Das Leben betrachtet sie als Gesamtheit und durch vielfältige eigene Transformationserfahrungen. Ebenfalls verbindet uns die Liebe und Bewunderung zu der einzig wahren Lebenskünstlerin:  Pippi Langstrumpf 😊.

Persönlich bewundere ich Christine aus ganzem Herzen dafür, wie sie ihre Herzensthemen verbindet, um Menschen aus ganzer Kraft ihre Unterstützung anzubieten. Stets bereichert sie mit schönen und heilsamen Elementen aus verschiedenen Bereichen. Sei dies durch Coaching, Energie- und Körper-Arbeit, Yoga, Meditationen, Make-Up oder Hairstyling: Von innen und aussen schön zeigt sich ihr ganzheitlicher Ansatz in ihrem schöpferischen Tun. Sie unterstützt Dich dabei, dass Du Dich auf ganzer Ebene mit Dir selbst verbinden kannst. Denn sie ist der vollen Überzeugung, dass Du Dein Leben voller Glück, Leichtigkeit und Freude verdient hast. Erfahre hier mehr über Christine und ihr wunderbares TUN.

Wie Routinen Dich beim Neuanfang unterstützen können?


Wie Christine so schön beschreibt, ist es für eine optimale Morgenroutine völlig irrelevant, wie früh Dein perfekter Tag startet. Meine erste Reaktion, als ich von Morgenroutinen erfuhr? Ein entspannter Start in den neuen geschenkten Tag kann nie schaden… Doch wie kann die Morgenroutine Dich unterstützen, in Deinem neuen Leben zurechtzukommen?

Gerade nach einem Verlust können die ersten Tagesstunden eine wahre Herausforderung sein. An gewissen Tagen ereilt Dich direkt nach dem Erwachen die Erkenntnis, dass es so wie früher nicht mehr sein wird. In der Nacht bist Du vielleicht in die Vergangenheit geflüchtet und hattest schöne Träume, in denen alles so war wie es eben einmal war. Doch die Chance für einen Neuanfang wartet nur darauf, von Dir gepackt zu werden. Damit Du Dein Leben so gestaltest, wie Du es Dir wünscht. Dabei können Rituale und ein bewusster Start in den Tag helfen, denn sie beschenken Dich mit einem klaren Fokus. Achtsamer Umgang mit Deiner wertvollen Zeit kann gerade in den ersten Momenten eines neuen Tages eine grosse Dankbarkeit auslösen.

Doch nun will ich Dich nicht weiter von Christines Artikel ablenken. Mir halfen ihre fünf Tipps bei einem harmonischen und kraftvollen Start in den Tag und mein neues Leben. Dir wünsche ich ebenso viele spannende Momente mit ihren Tipps. Ich bin sehr gespannt, welcher Tagesstart Dir guttut und freue mich über Deine Nachricht.

 

When you arise in the morning, think of what a precious privilege it is to be alive – to breathe, to think, to enjoy, to love. – Marcus Aurelius

 

Ein guter Start in den Tag kann deine ganze Lebensqualität verändern. Deshalb ist es sinnvoll, diesen gut zu starten. Und dabei spielt es überhaupt keine Rolle ob du eine Lerche, eine Eule oder irgendwas dazwischen bist.

Als UnternehmerIn kannst du dir womöglich deinen Tag ganz einfach selbst einteilen und auch wenn du morgens feste Termine hast, lohnt es sich, die Zeit zwischen dem Aufstehen und dem Arbeitsbeginn qualitativ hochwertig zu gestalten. Das ist es meist nicht, wenn der erste Griff an das Handy geht.

Genau so war es bei mir nämlich früher immer. Aufwachen, Augen auf und direkt das Handy in die Hand. Dann konnte ich nochmal gut zwei Stunden im Bett verdaddeln zwischen Facebook, Instagram und E-Mails. Bis mir irgendwann klar wurde, dass das absolut sinnlos ist und mir keinerlei Mehrwert bietet.

 

 

So habe ich schließlich nach und nach begonnen mir eine eigene Morgenroutine anzueignen. Meine Lieblingstools daraus möchte ich heute sehr gerne mit dir teilen. Probiere sie sehr gerne auch für dich aus und schreibe mir doch gerne wie es dir damit geht.

 

  1. Handyfreie Zeit

Wenn ich morgens aufstehe versuche ich die ersten 1-2 Stunden ohne Handy zu verbringen. Wobei das nicht ganz richtig ist, denn ich höre beispielsweise Musik oder Meditationen über das Handy. Aber ich lasse die Finger weg von Social Media und E-Mails. Meine Benachrichtigen habe ich alle komplett abgeschaltet, damit ich nicht abgelenkt oder in Versuchung geführt werde, wenn ich das Handy in die Hand nehme.

 

 

  1. Bad Zeit = bewusste Zeit

Wie wahrscheinlich die meisten Menschen starte ich dann den Tag im Bad. Hier versuche ich meine Zeit ganz bewusst zu gestalten und nicht nebenher die Zähne zu putzen. Meine Badroutine hat viele Elemente aus dem Ayurveda, die ich dir sehr empfehlen kann:

  • Zunge schaben. Mit einem speziellen Zungenschaber aus Metall gehe ich über die Zunge und entferne Beläge.
  • Öl ziehen. Ich nehme etwas Öl in den Mund (aktuell das Minzöl von Alverde) und ziehe es im Mund ein paar Minuten hin und her. In der Zeit gehe ich in die Küche und schalte den Wasserkocher ein. Dann spucke ich das Öl in ein Tuch und werfe das in den Müll.
  • Zähne putzen. Das ist dann der nächste Schritt.
  • Danach gieße ich in der Küche mit dem Wasser eine Kanne Tee auf für den Tag.
  • Körper einölen. Das ist einer meiner Lieblingsmomente. Ich öle meinen ganzen Körper mit Öl ein. Prima um sich immer wieder bewusst zu machen, was der Körper für ein Wunder ist. Selbstliebe und Hingabe sind hier gute Schlüsselwörter. Das dauert gar nicht lange, macht aber für mich einen riesigen Unterschied.
  • Danach gehe ich unter die Dusche. Durch die Kombination aus Öl und Wasser bleibt die Haut schön geschmeidig und ich fühle mich direkt danach frisch und gepflegt.

 

Dieser Punkt klingt wahrscheinlich nach sehr viel, geht in Wahrheit aber relativ schnell und in Summe braucht man dafür vielleicht 15 – 20 Minuten. Wenn man sich nicht morgens duscht kann man das Körper einölen natürlich auch abends vor dem Duschen machen.

 

 

  1. Innenschau, Fokus, Ausrichtung

Unser Alltag und das Leben allgemein ist oft von Hektik und Stress geprägt und wir können uns sehr schnell fremdbestimmt fühlen. Damit das nicht überhand nimmt ist es mir wichtig gezielt einige Minuten bei mir zu sein, mich auszurichten auf das was ich möchte.

Entweder ich ziehe mir eine Orakelkarte und meditiere anschließend über diese Botschaft oder ich höre mir eine geführte Meditation an. Beides kann zeitlich sehr unterschiedlich sein und von fünf Minuten bis zu einer halben Stunde dauern. Im Anschluss schreibe ich meine Erkenntnisse und Gedanken auf. Außerdem schreibe ich mir regelmäßig meine Ziele auf, sowohl die kurzfristigen (z.B. Tages- oder Wochenziele) als auch die langfristigen Ziele (für die kommenden Monate oder auch Jahre, zb. Wo möchte ich in drei Jahren sein?).

Das hilft mir sehr den Fokus zu behalten und meine Energie auf die Dinge zu richten, die ich haben möchte und mich nicht zu sehr im Außen zu verzetteln.

Ich empfehle das regelmäßige Schreiben, auf neudeutsch „journaling“ auch sehr um sich auf die positiven Dinge zu konzentrieren. Meine Empfehlung wäre neben den Zielen, Wünschen und Erkenntnissen auch aufzuschreiben wofür man gerade dankbar ist oder auf was man sich freut, worauf man stolz ist.

 

  1. Bewegung

Je nachdem wie es die Zeit hergibt mag ich es auch sehr gerne etwas Bewegung in den Morgen zu bringen. Als Yogalehrerin ist das natürlich meine bevorzugte Aktivität. Das muss nicht immer die 90 Minuten Praxis sein, sondern oft ist es eine Kombination aus Atemübungen und kleinen Lockerungs- und Dehnungsasanas. Je nach Stimmung eignen sich auch ein paar Sonnengrüße sehr gut. (Schau dir gerne meine Yoga Videos auf YouTube an, die eignen sich auch hervorragend für Anfänger).

Das ist übrigens auch sehr gut nach dem Körper einölen und vor dem Duschen machbar, dann ziehe ich immer etwas Bequemes über um nicht die Matte voller Öl zu machen. So kann der Körper ins Schwitzen kommen, das Öl noch etwas besser einziehen bevor es dann abgeduscht wird.

 

  1. Lesen/Weiterbilden

Was sich auch anbietet am Morgen ist eine kleine Lesezeit von ca. 30 Minuten. Denn oft kommt das im stressigen Alltag ja auch zu kurz. So kann man sich morgens entweder mit Fachlektüre beschäftigen, inspirierende Bücher oder Artikel lesen oder natürlich auch ganz einfach etwas leichte Belletristik. Je nachdem wie man Lust und Laune hat.

Bei fachlichen Büchern habe ich es mir übrigens inzwischen angewöhnt mir zwischendurch immer wieder Notizen zu machen oder mir selbst Buchzusammenfassungen zu schreiben mit meinen wichtigsten Erkenntnisse. Dann kann man auch einfach zwischendurch immer mal diese Erkenntnisse wieder lesen und sich daran erinnern.

 

Konsequenz und Selbst-Verständnis

Ich hoffe diese Ideen helfen dir weiter deine eigene (Morgen-) Routine entwickeln zu können. Und ganz wichtig ist das alles nicht zu dogmatisch zu sehen. Manchmal kann man das einfach nicht so umsetzen, weil beispielsweise Termine sehr früh am Morgen sind. Das ist überhaupt nicht schlimm! Die Morgenroutine sollte immer zu dir und zu deinem Leben passen und wenn du in einer stressigen Phase bist, in der du kaum Zeit dafür hast, dann such dir einfach nur das aus, was dir am meisten hilft bei dir zu bleiben.

Das können einfach drei bewusste Atemzüge sein oder deine drei Dinge, für die du in diesem Moment dankbar bist.

Deine Routine sollte dir dienen und nicht andersrum. Diese Zeit ist so wertvoll, weil du sie dir selbst schenkst und weil du es dir damit wert bist dich um dich zu kümmern. So gut das eben gerade geht.

 

This is a wonderful day. I´ve never seen this one before. – Maya Angelou

 

Ich wünsche dir ganz viel Freude mit dir selbst!

Christine

Sabrina wieder… Du bist von Christine und Ihrer Morgenroutine ebenso fasziniert wie ich?

Was ich lernen musste, obwohl ich es lange ignorierte: Mein Morgen bestimmt die Qualität des ganzen Tags. Deshalb lädt Christine Dich ebenfalls ein mit ihr richtig gut in den Tag zu starten!

Für mehr Achtsamkeit, Lebensfreude und Happiness in Deinem Leben!

Mit ihrem Happy Morning Programm* aus ingesamt über 40 Videos mit vielen Impulsen gelingt Dir garantiert ein guter Start in den Tag.

Du erhältst von Christine:

Meditationen
Yoga
Coaching
Geschichten
Atemübungen
u.a.

Mehr über Christine erfährst Du auf den folgenden Seiten:

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