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PR? Ja, aber bitte lebendig, auch zum Tod

PR? Ja, aber bitte lebendig, auch zum Tod

Ein Gastbeitrag von Diana Steiner,
Gründerin der Oxygóno GmbH

Bei Diana erlebst du Text- und Kreativberatung, die erstaunt, verblüfft und überzeugt. Texte (Fach- und Publikumsmedien), Web-Inhalte, Flyer-Ideen oder Produktbeschreibungen; nur wenn es wirkt, ist es gut genug.

 

 

Haben wir nicht immer die gleiche Situation? Diejenigen, die wissen wovon sie sprechen, fühlen sich angesprochen durch die klaren und für sie verständlichen Worte des Gegenübers. Diejenigen, denen das Thema neu oder fremd ist, fühlen sich durch die konkrete Ansprache befangen, überrollt, bevormundet oder zumindest unwohl.

 

Und hier schreibe ich nicht einmal von einem Thema so zerbrechlich wie der Tod. Wobei, warum nehmen wir an, der Tod sei ein fragiles Thema? Er ist. Er ist Tatsache, mehr als manches andere. Schwierig wird’s im Umgang mit ihm. Da fühlt sich mancher Mensch, als würde er mit heissen Kohlen jonglieren. Natürlich gibt es die, die keine Berührungsängste haben und auch die Fachleute, welche sich von Berufes wegen mit dem Thema beschäftigen. Die einen sind in der Unterzahl und die anderen sind eben die Profis. Daher braucht es die PR. Sie ist die Brücke. Die Brücke zu jenen, die sich nicht freiwillig mit Tod und Trauer befass(t)en und jetzt mit all den Erwartungen überfordert sind. Eine Brücke, die stark genug ist um die Fakten zu transportieren und doch so einladend, um den Menschen zu überzeugen, den ersten Schritt zu tun. Und überzeugt ist heutzutage jemand nur noch, wenn er „ein gutes Gefühl bei der Sache“ hat. Und dafür gibt es die PR.

 

PR = PR?

Wer glaubt, PR sei PR, weil Schreiben ja Schreiben ist, der irrt. Denn ein Texter kann über Dies und Das schreiben. Er kann auch zweimal über Dies und Das schreiben. Das Geheimnis der PR liegt wohl in der Übersetzung aus dem Englischen. Denn die heutige PR, also Public Relations – öffentliche Beziehungen – ist mehr als nur ein verfasster Text. Es ist eine Beziehung zwischen Schreiber und Leser. Produzent und User. Berater und Kunde. Zahlen und Fakten reichen heute bei weitem nicht mehr aus, um jemanden anzusprechen. Es sind die Emotionen und Geschichten, welche aus einem Text ein Erlebnis machen.

 

Wobei wir wieder beim „guten Gefühl“ sind. Nur, aufgrund der Lektüre eines Flyers, habe ich das Angebot zwar zur Kenntnis genommen, aber nicht zwingend abrufbar im Gedächtnis. Wenn ich über verschiedene, mir schon vertraute Quellen immer wieder positive und informative Inputs dazu erhalte, festigt sich dieses gute Gefühl. Und es sind genau diese Fäden, welche die PR webt, um die entstandene Beziehung zu festigen und das Vertrauen aufzubauen. Und dann folgt die nächste Aufgabe.

 

Sichtbar werden!

Nirgends ist die Sichtbarkeit wichtiger als beim Thema Tod und Trauer. Die Hinterbliebenen sind oft in einem Schockzustand – der Körper befindet sich im Notfallmodus. Nur das Essentielle erreicht den Lichtkegel der Aufmerksamkeit. Die Entscheidung für oder gegen fällt entweder aufgrund einer Empfehlung oder „weil man gerade sichtbar ist“.

 

Da stellt sich die Frage, warum tun nicht alle etwas für die Sichtbarkeit, wenn diese doch das Leben um den Tod erleichtert?

 

Auch wenn jemand geht, darfst du was nehmen

Auch wenn jemand geht, darfst du was nehmen

Ein Gastbeitrag von Denise Schäricke.

Wer ist Denise?

Denise ist DIE Lifestyle Architektin.
Als Mentorin für spirituelle Business Rockstars, Weltreisende, Muse, Autorin, Female Entrepreneur und noch so vieles mehr, rockt sie als pure Inspirationsquelle die Welt.

Denise arbeitet mit Menschen, welche Wachstum als Konstanz betrachten. Sie hilft Dir dabei, grösser zu werden, als Du Dir jemals vorstellen kannst. Auf der ganzen Welt zuhause, arbeitet sie mit dir von überall, wo du willst. Sie macht Unmögliches möglich und bietet volle Unterstützung bei der Gestaltung des persönlichen Wunschlebens.

 

Denise Schäricke

 

Auch wenn jemand geht, darfst du was nehmen.

Das Leben ist ein fortwährender Kreislauf. Jemand kommt, jemand geht. Nach Dunkel folgt ein neuer Tag. Yin und Yang. Ebbe und Flut. Und Geben und Nehmen.

Die Welt hat eine natürliche Balance eingeführt, an die sie selbst sich hält… der Mensch allerdings nicht immer. Doch wer ist der Mensch, dass er glaubt, sich nicht an die natürliche Ordnung halten zu sollen? Lass es dir mal auf der Zunge zergehen:

 

Geben und Nehmen ist Teil der natürlichen, gottgewollten Ordnung.

 

Im Grunde lernen wir dies schon im Kindesalter: „Wie heißt das Zauberwort?“, fragt die Mama ganz oft, wenn wir etwas bekommen haben. „Danke“, lernen wir zu sagen. Und wenn wir ganz begeistert sind, belohnen wir die Mama noch mit einer großen Umarmung, um ihr unsere Version von Geben zeigen zu können.

 

Wenn wir älter werden, nimmt das Geben und Nehmen neue Formen an. Im Freundeskreis zum Beispiel. Man trifft sich mit der besten Freundin, unterhält sich und hat einen schönen Abend. Die Form des Geben und Nehmens liegt hier darin, dass jede von uns sich in das Gespräch zu in etwa gleichen Anteilen einbringen kann. Würde nur eine reden, reden, reden, wäre das Gespräch nicht länger in der Balance und irgendwann würde sich ein schaler Beigeschmack breit machen. Das hast du bestimmt schon einmal erlebt, oder?

Und natürlich, wenn eine Freundin gerade ihr Herz ausschütten möchte, liegt der Fokus an einem Abend auch mal auf ihr. Und ein anderes Mal ist sie für dich da. Doch auch hier: das Geben und Nehmen ist im Ausgleich.

 

In der Berufswelt sieht es da schon anders aus.

 

Als Angestellte versucht man im Bewerbungsgespräch die bestmögliche Vergütung für den geringstmögliche Aufwand herauszuschlagen. Der Arbeitgeber hingegen versucht, möglichst viel Leistung für möglichst geringes Gehalt einzukaufen. Und so langsam aber sicher beginnt hier das Ungleichgewicht. Je nach Job hat der Angestellte das Gefühl, sich abzurackern für einen Hungerlohn, während der Arbeitgeber denkt, die Person könnte ja eigentlich mal ein bisschen schneller machen und noch ein bisschen mehr schaffen…

Schnell sind beide Seiten frustriert und viele überlegen daraufhin in die Selbständigkeit zu wechseln, etwas Sinnvolleres zu tun und über mehr finanzielle und auch zeitliche Freiheit zu verfügen…

 

…und landen dann meist im 2. Hamsterrad…

…denn nun werden sie von sämtlichen Glaubenssätzen und Glaubensmustern eingeholt, die sich bisher heimlich und leise in ihnen schlummernd versteckt haben.

„Ich bin ja noch neu in diesem Bereich. Da kann ich ja noch nicht so viel Geld nehmen.“

„Andere nehmen ja auch nicht mehr, also muss ich mich ja mit meinen Preisen an den anderen orientieren.“

„Das zahlt mir doch keiner.“

„Dafür geben die Leute doch kein Geld aus.“

„Eine Beerdigung ist ja eh schon so teuer. Da haben die Leute doch nichts mehr für meine Leistung.“ usw.

  

Erkennst du dich da wieder oder kennst du andere, die so denken? Bestimmt oder?

Weißt du, im Grunde sind alle diese Sätze sehr anmaßend… den anderen gegenüber. Weil du vorab schon entscheidest, wofür deine Kunden Geld haben oder bereit sind es auszugeben und wofür nicht. Kannst du es wissen?

Nein, kannst du nicht. Für den ein oder anderen werden die oben genannten Sätze vielleicht zutreffen. Aber für alle Kunden? Wirklich? Für 100% aller Menschen? Kann ich mir nicht vorstellen.

Letztendlich kommt hier wieder das Geben und Nehmen ins Spiel.

 

Balance Geben und Nehmen

 

Welchen Einfluss hat dein Wirken auf die andere Person?

 

Was hast du deinen Kunden zu geben? Wie viel bewirkt dein Sein bei ihnen? Wenn du ihnen die Trauer nimmst? Wenn du ihnen zuhörst? Wenn sie dir Dinge anvertrauen, die sie sonst vielleicht nicht einmal ihren engsten Familienangehörigen erzählen. Wie sehr veränderst du ihr Leben? Schenkst neue Hoffnung und Zuversicht in den schlimmsten und dunkelsten Momenten im Leben?

 

Schau doch mal, wie viel du gibst. Wie viel Heilung du schenkst. Diese Menschen werden sich ein Leben lang an dich erinnern und an das Gefühl, das du ihnen gegeben hast.

Und das ist im Grunde nicht einmal mit Gold aufzuwiegen.

 

Im 21. Jahrhundert ist unsere Währung nun einmal Geld. Also was glaubst du, anhand deines Gebens, was deine Leistung und dein Wirken auf diese Person wert ist?

(Unabhängig von deinen Glaubenssätzen und von dem, was andere auf dem Markt nehmen).

Sieh es mal ganz objektiv: Das, was du einem anderen in der schwärzesten Stunde seines Lebens gibst, hat einen Wert von ____________?

 

Und die Zahl, die dir jetzt aus der Tiefe deines Herzens kommt, ist die Zahl, die du nehmen solltest. Warum? Weil sich dann beide Seiten gut fühlen. Du als der Gebende und der andere als der Nehmende, der durch die Zahlung wieder zum Gebenden wird und du zum Nehmenden. Dann erst ist der Kreislauf wirklich rund und im Ausgleich, also in der göttlichen Ordnung.

 

Das Einzige, was eine trauernde Person tun kann, ist zu nehmen und zu geben

Sieh es mal so: Eine trauernde Person ist in einem Schockzustand. Egal wie viele Menschen sie schon hat verabschieden müssen, es ist jedes Mal ein neuer Schock. Diese Person ist hilflos und innerlich leer. Und wenn du sie entmündigst, indem du ihr das letzte nimmst, was sie noch tun kann, nämlich dich für deine Unterstützung fair zu entlohnen, nimmst du ihr Selbstrespekt und Handlungsfreiheit. Das Geben und Nehmen ist nicht mehr im Gleichgewicht und hinterlässt beim anderen wieder einen schalen Beigeschmack. Möchtest du das? Ich denke mal nicht.

Deshalb, noch einmal, bitte tu dir (und noch mehr dem Trauernden) den Gefallen und berechne deine Leistung mit einem fairen Preis. Einem Preis, der das, was du für den anderen tust, wirklich rechtfertig und euch beide mit einem guten Gefühl auseinander gehen lässt. Du sollst nicht mehr nehmen als das, aber auch nicht weniger.

 

Um dieses Argument jetzt abschließend noch einmal in einen anderen Lebensbereich zu bringen, um dies zu verdeutlichen: Kennst du das, wenn dir jemand ein Geschenk macht, zu Weihnachten vielleicht, von dem du weißt, dass es sehr viel Geld gekostet hat… viel mehr als das Geschenk, das du für diese Person besorgt hast? Wie geht es dir in solch einer Situation? Was fühlst du in diesem Moment?

Genau so fühlt sich dein Gegenüber, wenn du für deine Leistung keinen angemessenen Preis aufrufst, weil DU mit DEINEM Preis ein Problem hast (nicht der andere).

 

Lass das mal wirken.

In Liebe,
Deine Denise.

 

Wenn du deinen Geldgewohnheiten, Glaubenssätzen und Mustern auf die Schliche kommen und sie auflösen willst, dann schau dir das ROCK YOUR MONEY Talk Book von Denise an. Ein wunderbarer Online Kurs mit vielen Modulen, Übungen und lebensverändernden Aha-Momenten rund um das Thema Geld, Geldfluss und Geldanlage. Näheres zu ROCK YOUR MONEY findest du hier.*

 

 

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Storytelling für Deine Sichtbarkeit

Storytelling für Deine Sichtbarkeit

Hörst Du von allen Seiten, dass sogenanntes Storytelling heutzutage Pflichtprogramm ist? Kurz übersetzt bedeutet dies ja Geschichten  zu erzählen. Diese Kommunikationsform erfordert zwar einiges an Geschick, ist aber auf jeden Fall erlernbar. Fällt Dir  das bei Deinem sensiblen Thema schwer, weil das Thema Tod leider immer noch oft ein Tabu ist? Vielleicht ist für Dich auch neu, Dich und Dein Angebot sichtbar zu machen? Du und die Menschen, welchen Du hilfst, wissen wie wertvoll die Unterstützung ist. Dennoch sprichst Du darüber wenig, da es für Dich schliesslich ganz normal ist, beim Umgang mit dem Tod zu helfen.

Du liebst es, zu unterstützen und es ist für Dich sowas von selbstverständlich, diese Arbeit zu leisten. Darüber verpasst Du die Chance, noch viel mehr Menschen zu erreichen, damit sie von Dir erfahren und Du sie begleiten kannst.

Stehst Du erst ganz am Anfang, was dieses ganze Social Media-«Zeug» betrifft? Oder postest Du bereits regelmässig Deine Inhalte auf den verschiedenen Plattformen? Bis jetzt aber ohne messbaren Erfolg….

Gerade zu Beginn wird in jeden einzelnen Post viel Zeit und so manchen Gedanken investiert. Dennoch kann es leider sein, dass der gewünschte Erfolg auf sich warten lässt. Storytelling ist grundsätzlich eine recht simple Sache.

In den nächsten Zeilen erfährst Du, welche Fehler unbedingt vermieden werden sollte. Und welcher Aufbau Deine Geschichten zum Lead-Magnet schlechthin macht.


Gehen
wir mal einen Schritt zurück


Wahrscheinlich erinnerst Du Dich, in Deiner Kindheit absoluter Fan von Geschichten gewesen zu sein? Wenn Du Glück hast, war Deine Grossmutter meiner ähnlicher als gedacht. Sie erzählte mir nämlich leidenschaftlich gerne viele spannende und lustige Geschichten. Von unseren Grossmüttern können wir so manches über gutes Storytelling lernen. Denn wahrscheinlich hat sie Dich ebenfalls in die erzählten Geschichten involviert. Indem Deine Grossmutter Dich zum mitdenken animierte, konntest Du die Geschichten besser verstehen und neues Wissen verankern.

 

Es sind aber nun mal nicht mehr Grossmutters Zeiten…

Richtig! Man kann da natürlich geteilter Meinung sein: Zum Glück oder leider, beide Antworten haben ihre Berechtigung. Aber nach wie vor gilt folgende Regel: Beim guten Storytelling bist nicht Du die Hauptperson, sondern Deine Kunden beziehungsweise ihr Problem. Da Du über Follower verfügst, ist davon auszugehen, dass diese Zielgruppe grundsätzlich Interesse an Dir und Deinem Angebot hat und Dir offen gegenübersteht. Somit kannst Du nun die Chance nutzen, Wissen zu vermitteln und Vertrauen aufzubauen.

 

Doch was ist eigentlich das Wichtigste, um erfolgreiches Storytelling zu betreiben?

 

Einmal mehr ist Lösungsorientierung der Schlüssel


Angst vor Storytelling ist also völlig unbegründet. Auf keinen Fall geht es darum, die kreativsten und persönlichsten Geschichten zu erzählen. Denn Deine Zielgruppe interessiert sich nicht für Dich als Hauptperson, sondern für die optimale Lösung des eigenen Problems. Dieser Aspekt steht beim Storytelling im Vordergrund. Die Zielgruppe und ihr Problem muss Dir bekannt sein und zusammen mit Deiner Lösung in den Fokus rücken.

Deine Geschichte ist ein Geschenk für Deine Kunden

Kümmern wir uns also um die richtige Verpackung. Wie bereits zu Grossmutters Zeiten gilt es heute noch, jede Geschichte wie folgt aufzuteilen: Beginn, Mittelteil und Schluss. Die Verleitung ist gross, über Dich selbst zu schreiben, denn es soll ja persönlich sein. Der Fokus ist jedoch klar darauf gerichtet, wie Dein Angebot das Problem und den Schmerz Deiner potenziellen Kunden lösen kann. Führe Dir seine Situation vor Augen und es wird ein Leichtes sein, die Geschichte darauf aufzubauen.

Um Dir das Grundgerüst von Storytelling näher zu bringen, arbeite ich mit dem Märchen, welches mir als kleines Mädchen gefiel:
Der Froschkönig.

Beginn des Märchens: Die Prinzessin verliert beim Spielen ihre goldene Kugel im Schlossbrunnen.

Übersetzt für Dein Storytelling:
Welches Problem hat Dein Kunde also die Prinzessin?

Ihre Kugel aus Gold ist verschwunden und sie möchte diese so schnell wie möglich wieder.

Mittelteil:
Der Frosch bietet ihr an, die Kugel zurückzuholen. Seine Forderung ist nicht gerade gering: Für seine Leistung wünscht er sich, in Zukunft Tisch und Bett mit der Prinzessin zu teilen.

Übersetzt für Dein Storytelling:
Wie kannst genau DU dem Kunden helfen, sein Problem zu lösen?

Bist Du bildlich gesprochen der Frosch, welcher die goldene Kugel zurückbringt?


Schluss des Märchens:
Die Prinzessin wirft den schleimigen Frosch angewidert an die Wand. Aber Ende gut, alles gut! Der Frosch verwandelt sich in einen Prinzen und lebt mit der Prinzessin glücklich bis ans Ende ihrer Tage zusammen.

Übersetzt für Dein Storytelling:
Welches Ziel hat Dein Kunde?

In diesem Falle war das höchste Ziel der Prinzessin keinen schleimigen Frosch heiraten zu müssen, sondern einen edlen Prinzen zu ehelichen. Garantiert hast Du eine mindestens so geniale Lösung für Deine Kunden.

 

Social Media als ideale Geschichten-Plattform


Wenn Du über keinen eigenen Blog auf Deiner Homepage verfügst, lohnt es sich umso mehr, Deine Geschichten auf via Social Media zu verbreiten. Arbeite zu Beginn vorzugsweise mit einer Plattform und zwar der, die Dir persönlich gut gefällt und wo Deine Zielgruppe zu finden ist.

Die Krux der Geschichte ist, dass heute wie damals das gleiche Ziel verfolgt wird: Vertrauensaufbau und Wissensverankerung bezüglich Deiner Lösungen (Produkte und/oder Dienstleistungen) steht im Vordergrund. Storytelling als Mittel wird nie Deine persönliche (Social Media) Strategie ersetzen. Wichtig ist dennoch, dass Du das Eine TUN und das andere nicht lassen solltest. Dadurch wird Dein Social Media Auftritt optimiert und Du sowie Deine Kunden profitieren gleichermassen.

Solltest Du darüber nachdenken, Deinen eigenen Blog aufzubauen oder Beratung für Dein Storytelling wünschen, freue ich mich über Deine Kontaktaufnahme.

 

Viel Spass beim Geschichten erzählen und Lösungen präsentieren.

3 Tipps für Deine „Über mich-Seite“

3 Tipps für Deine „Über mich-Seite“

Es ist Dir sicher bewusst, wie wichtig der erste Eindruck dabei ist, um zu einem fremden Menschen Vertrauen aufzubauen. Doch oft vergisst Du das dann, wenn es um Dich selbst geht. Gerade weil Du es mit sensiblen Themen zu tun hast und natürlich vorsichtig kommunizierst. Denn es geht ja bei Deiner Arbeit nicht um Dich, sondern um die Person vor Dir.

Ganz beseelt von Deinem starken Antrieb den Menschen hellfen zu wollen, kann es also vorkommen, dass Du ab und an über Deine eigenen Füsse stolperst, was sich gerade bei der Über Mich-Seite zeigen kann. Gerade diese ist jedoch unendlich wichtig, damit sich Dein Gegenüber Dich kennenlernen kann.

 

Deine Vision ist es, die Trauer und den Umgang mit dem Tod in unserer Gesellschaft positiv zu verändern?

Glaub mir, ich verstehe Dich so gut. Trotz meiner vielfältigen Erfahrung in betriebswirtschaftlichen Faktoren, verschliessen sich mir manchmal Scheuklappenmässig die Augen, wenn es darum geht im Bereich dieser sensiblen Themen mit Marketing- und Verkaufswissen aufzutreten. Auf den ersten Blick können diese natürlich eher unmenschlich wirken. So lässt Du sie vielleicht bei Deinem Auftritt unter den Tisch fallen. Schliesslich willst Du ja hier kein Angebot vermarkten, sondern trauernden oder sterbenden Menschen Deine wertvolle Unterstützung zukommen lassen und sie auf diesem wichtigen Weg begleiten. Da gebe ich Dir prinzipiell Recht, dennoch sehe ich diese Einstellung aus mehreren Aspekten negativ.

Wieso der zweite Blick sich oft vom ersten unterscheidet?

Zum einen hast Du die wundervolle Fähigkeit, in diesen schwierigen Situationen beizustehen, Kraft zu spenden und Halt zu schenken. Welch kostbare Gabe, welche wahrlich nur wenige Mensche besitzen. Doch wahrscheinlich geht es Dir wie allen Menschen: Ende des Monats wollen Deine Rechnungen bezahlt werden und Dein Magen knurrt in regelmässigen Abständen. Um Deinen Verpflichtungen nachzukommen und Deine eigenen Bedürfnisse zu stillen, benötigst Du also Geld.

Keine Frage, dieses kannst Du Dir in einem „Brotjob“ verdienen. Das mag auf den ersten Blick weniger verwerflich wirken, als mit der Trauer von Menschen Deinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Mit meiner Meinung mag ich polarisieren, aber: Wenn Du nun durch Deinen Job weniger von Deiner besonderen Energie zur Verfügung hast, wie kannst Du dann mit Deiner wertvollen Gabe den Menschen gleichermassen helfen? Die Gefahr, dabei komplett auszubrennen sowie Deiner eigenen Gesundheit zu schaden, werde ich in diesem Artikel nicht beleuchten. Aber wenn Du Deine Kräfte verlierst, schadet Dir dies als besonders hilfsbereitem Menschen langfristig extrem. In diesen Momenten rational etwas Neues aufzubauen, kann dann zur schier unüberwindbaren Aufgabe werden.

Einen weiteren Faktor erachte ich als mindestens so wichtig. Meine persönliche Empfindung sagt mir, dass es unserer Gesellschaft unendlich gut tun würde, raschmöglichst einen offeneren Umgang mit der Endlichkeit zu finden. Es ist dringend nötig, dass hier grosse Veränderung passieren sollten. Doch wie kann das geschehen, wenn Unterstützungsangebote entweder kostenlos oder unbekannt sind?

Kein Richtig oder Falsch, aber eine Entscheidung

Klar kann es sinnvoll sein, in einem Beruf zu bleiben, den Du magst. Solange er mit Deinen Kräften human umgeht und Dir die Freiheiten lässt, zu gewissen Zeiten Deinem Herzenswunsch nachzugehen. Menschen im Umgang mit dem Tod zu unterstützen, ist eine herausfordernde Aufgabe. Darum ist es umso wichtiger, einen bewussten und achtsamen Umgang mit Deinen Energien zu pflegen. Gut zu Dir selbst zu schauen, sollte bei dieser wichtigen Arbeit sowieso ganz selbstverständlich die erste Priorität sein. Aus eigener schmerzlichen Erfahrung ist mir jedoch bewusst, dass gerade wir helfenden Menschen dazu neigen, uns selbst zu wenig Fürsorge entgegenzubringen.  Ich verstehe also vollkommen, dass Deine eigene Wahrnehmung in der Öffentlichkeit kaum der grösste Fokus bei Deinem Tun einnimmt. Das soll es sogar keinesfalls, denn natürlich geht es immer darum, den Menschen Dir gegenüber die nötige Unterstützung zuteil werden lassen.

Doch mal ehrlich:
Wie soll das gehen, wenn die Menschen noch nie von Dir und Deiner Arbeit gehört haben?

Oder nach einem Besuch auf Deiner Webseite noch verwirrter sind als bereits zuvor?

Menschen, welche plötzlich ganz direkt mit dem Tod konfrontiert sind, benötigen jede erdenkliche Sicherheit. Du weisst das besser als viele Andere.
Klar möchtest Du Dich nicht zu sehr ins Bild rücken, weil Du die gute Fee im Hintergrund bist. Absolut verständlich. Aber gerade in schwierigen Zeiten ist Vertrauen noch wichtiger und kostbarer als sonst. Und wie sollen die Menschen, welche Du mit Deinem grossartigen Angebot Deine Unterstützung zukommen lassen, wissen mit wem sie ihre intimsten Gedanken und Schmerzprozesse teilen werden, wenn Du es ihnen vorenthälst? Klar, es gibt viele wichtige Punkte nebst der „Über mich“-Seite. Aber da sie die am häufigsten angeklickte Seite auf Deiner Webseite ist, starten wir einfach damit.

Irgendwo beginnt es schliesslich immer mit dem ersten Schritt. So macht es doch Sinn, direkt bei Dir zu starten, wo auch ein wesentlicher Teil Deiner Mission zu finden ist. Die Menschen, welche sich vertrauensvoll an Dich wenden, wollen wissen wer Du bist, was Dich antreibt und wofür Du Dich einsetzt. Richtlinie hier: Persönlich, aber nicht privat. Schliesslich möchtest Du ja professionell unterwegs sein. Dies in einem Thema, in welchem Abgrenzung sowieso ein Balanceakt ist und bleibt. Darum tue Dir und den Menschen einen grossen Gefallen und beginne mit allem, was Du tust immer bei Dir selbst.

 

Hier sind die 3 Tipps für Deine Über Mich Seite

Wenn Du noch keine eigene Webseite betreibst, schreibe denoch eine „Über Mich“-Seite. Du wirst sie immer wieder benötigen. Sei dies für Texte auf andere Kanäle wie Social Media, Zeitungsberichte oder Gastbeiträge. Mit diesen kurzen Tipps gelingt Dir garantiert eine tolle Beschreibung, welche die Menschen anspricht und sie dabei unterstützt, mit Dir an ihren Trauer-Themen zu arbeiten.

  1. Sei einzigartig!
    Mein Motto: Stech aus der Reihe und lebe, wer Du bist. Niemals werden Dich alle Menschen gleichermassen toll finden, darum kannst Du direkt so sein, wie Du wirklich bist. Das ist sogar ein grosser Vorteil! Denn wenn «die Nase» passt, klappt es in der Regel auch im sonstigen Umgang. Für mich gehört zu einer guten Zusammenarbeiten immer Vertrauen und die Möglichkeit, gemeinsam lachen zu können. Gerade bei schweren Themen finde ich, dass auf Humor keinesfalls verzichtet werden kann.  Das Leben ist zu kurz, um Zeit damit zu verlieren, Unpassendes passend zu machen. Daher zeig direkt, wer Du wirklich bist. Mit all Deinen Stärken und Schwächen, denn genau diese machen Dich als Persönlichkeit aus. Darum geht es doch, wenn Du so nahe mit Menschen arbeitest.
  2. Verwende klare Seitenbezeichnungen
    Ja, mit mir kennst Du eine wahre Fürsprecherin und Verfechterin der Kreativität und Non-Konformität. Jedoch ist diese bei den Menü-Bezichnungen auf Deiner Webseite definitiv am falschen Ort ausgelebt. Für interessierte Besucher muss auf den ersten Blick klar sein, was hinter der jeweiligen Seite wartet. Nutze also für Deine «Über mich-Seite» einen einfach verständlichen Titel. Wie zum Beispiel: Über mich 😊
  1. Bleib kurz und knackig
    Eine schlichte Darstellung mit kurzem präzisen, übersichtlichem Text reicht. Wenn dem Besucher dazu noch Dein freundliches Lächeln auf einem Foto entgegenstrahlt, dann hast Du den ersten Eindruck ideal hinbekommen und die Menschen, werden sich gerne durch Dich unterstützen lassen.
    Nun wünsche ich Dir viel Spass beim Texten. Melde Dich gerne bei mir, wenn Du Dir Unterstützung wünscht. Über Dich selbst zu schreiben ist wahrlich die Königsdisziplin. Vielleicht kannst Du ja einen Freund bitten, Dich aus neutraler Sicht mit Worten und Fakten über Dich zu ergänzen. Wir neigen nämlich oft dazu, unsere Einzigartigkeit zu verwässern, weil wir vieles als Selbstverständlich wahrnehmen, was etwas Besonderes ist.

Wenn sich in den Tabuthemen Trauer, Sterben, Tod endlich etwas zum Besseren verändern soll, braucht die Welt Dein volles Leuchten.

Alles Liebe.
Sabrina